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Susannes Erfahrungen mit einer Nierenerkrankung

Es begann mit Schwellungen an den Händen und Füßen

Per Zufall bin ich auf Nierenstiftung.de gelandet, weil ich mich über Ernährung informieren wollte. Gerne folge ich dem Aufruf und teile meine Erfahrungen mit anderen Betroffenen:

Ich bin Susanne, 49 Jahre alt und selbständig in einer Physiotherapiepraxis tätig.

Ein steiniger Weg liegt hinter Susanne

Ein steiniger Weg liegt hinter Susanne

Vor einem halben Jahr fing alles an. Ich bemerkte, dass meine Finger und Füße angeschwollen waren und schmerzten. Zuerst ignorierte ich die Schmerzen, da ich beruflich sehr eingespannt war und linderte sie mit Schmerzmitteln. Doch lange ging das nicht gut und ich konnte den Schmerz nicht mehr ignorieren. Durch die Anschwellungen wurde jede Bewegung zu einer Qual.

Also ging ich zum Arzt, der mir einen Bluttest, Ruhe und weitere Schmerzmittel verordnete. Durch die Ruhe wurde es etwas besser. Doch die Blutprobe ergab, dass ich unter Blutarmut leide. Ich wurde zu einem Hämatologen verwiesen, der einen Tumor an meiner linken Niere feststellte. Die Diagnose lautete „Zystenniere“. Außerdem fand man ein großes Myome an meiner Gebärmutter, das meine rechte Niere gestaucht hatte.

Seitdem nehme ich Cortison, was mir sehr gut hilft. Nach weiteren Untersuchungen wurde mir empfohlen, die linke Niere zu entfernen. Leider kann mir bisher keiner sagen, ob der Tumor gut oder bösartig ist. Vorerst  habe ich mich gegen diese OP entschieden, um mich nach Alternativen zu erkundigen. Ich beschäftige mich mit Ernährung, Trinkverhalten und Entspannung. Eine Zeit lang ist mein Wohlbefinden deutlich verbessert. Aber ich weiß, dass etwas getan werden muss.

Die Ärzte halten meine Entscheidung gegen eine schnelle Operation für nicht gut. Ich habe den Entschluss gefasst, meine Situation zu beobachten. Sollte der Tumor sich vergrößern, wäre ich zu einer OP bereit. Aber das würde auch das berufliche Aus meiner Praxis bedeuten, weil ich allein und erst kurz dabei bin. Zu alledem ziehe ich gerade um. Sobald ich das bewältigt habe, werde ich mich um meine Niere/Gesundheit kümmern. Der Stress tut mir nicht gut. Aber ich mag nicht aufgeben.

Schreiben Sie uns an info@nierenstiftung.de oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf.  Wir freuen uns auf Ihre Geschichte!

Ein Spendenaufruf von Altruja