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Wir forschen

Forschung schafft Wissen und Wissen schafft Gesundheit

Ein großes Anliegen der Deutschen Nierenstiftung ist die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten. Sie fördert und koordiniert unter anderem Forschungsprojekte auf den Gebieten der Früherkennung und der Behandlung von Nierenerkrankungen sowie der Verbesserung von Langzeitprognosen nach einer Nierentransplantation. Seit 1999 wurden 1,425 Mio. Euro an Forschungsmitteln vergeben.

Chronische Nierenerkrankung (CKD) gilt als die unbekannte Volkskrankheit. Eine wachsende Zahl von Menschen ist von Nierenerkrankungen betroffen. Man geht von einer jährlichen Zunahme von etwa 3-5% aus. Schätzungen zufolge leiden weltweit über 500 Millionen Menschen an einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion, rund 5 Millionen Menschen allein in Deutschland. Nur die wenigsten Menschen bemerken den schleichenden Funktionsverlust des wichtigen Organs frühzeitig.

Vorbeugung und Behandlung verbessern

Auf dem Gebiet der Früherkennung ist es zum Beispiel wichtig, dass Gene, die für bestimmte Nierenerkrankungen verantwortlich sind, entdeckt werden. Menschen, die diese erblichen Faktoren nachweisen, können dann frühzeitig behandelt werden. Menschliches Leid und hohe Kosten werden auf diese Weise vermieden.

Die Nierenstiftung unterstützt und koordiniert darüber hinaus Forschungsprojekte zu Umweltfaktoren und Medikamenten, die Nierenschädigungen verursachen können.

Lebensqualität erhöhen

In Deutschland werden zur Zeit etwa 80-90.000 Menschen dauerhaft dialysiert. Die Lebensqualität der Betroffenen ist trotz Dialyse häufig erheblich eingeschränkt. Überdies treten bei vielen DialysepatientInnen nach einigen Jahren Begleiterkrankungen wie Gefäßverkalkungen, Herzerkrankungen, Knochen- und Gelenkschäden auf.
Nur durch Forschung werden hier Fortschritte erreicht.

Langzeitprognosen optimieren

Auf dem Gebiet der Transplantation ist es dringend geboten, die Langzeitprognose der transplantierten Organe zu erhöhen. In Deutschland leben derzeit etwa 20.000 Menschen mit einer Transplantatniere. Die Ergebnisse in den ersten Jahren nach der Organübertragung sind zwar im Allgemeinen sehr gut, im Laufe der Zeit werden jedoch auch Spendernieren vom Körper des Patienten wieder abgestoßen. Auch hier wird nur die Forschung weiterhelfen können.

Ein Spendenaufruf von Altruja