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3. Wissenschaftliches Symposium

Podiumsdiskussion in Berlin

Podiumsdiskussion Das Wissenschaftliche Symposium der Deutschen Nierenstiftung stand in diesem Jahr im Zeichen einer unbekannten Volkskrankheit: der Chronischen Nierenerkrankung (CKD).

Die Podiumsdiskussion stellte einen anregenden, fachlichen Austausch dar. Vertreter aus Gesundheit, Politik und Wirtschaft sprachen darüber, welche Auswirkungen Nierenerkrankungen auf die Volkswirtschaft haben, an welchen Schrauben wir drehen können, um eine frühzeitige Diagnose sicherzustellen. Erste konkrete Ziele wurden gesetzt.

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) müssen für etwa 80.000 Betroffene an der Dialyse jedes Jahr rund 3 Mrd. Euro aufgewandt werden. Schon eine Verringerung der Nierenleistung vom Stadium 1 zum Stadium 2 verursacht Mehrkosten pro Jahr und Patient zwischen 5 und 10.000 Euro, vom Stadium 3 zum Stadium 4 zwischen 15 und 30.000 Euro insbesondere aufgrund von Folgeerkrankungen, meist kardiovaskulär.

Hinzu kommen für Unternehmen Fehlzeiten durch Krankheit und Arbeitsunfähigkeit sowie eine geringere Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie hoch die Fehlzeiten aufgrund einer eingeschränkten Nierenfunktion wirklich sind, ist noch nicht erforscht. Nur durch Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen können die Kosten für Unternehmen und Krankenkassen erheblich gesenkt werden.  Im Dialog mit Vertretern der Wirtschaft, Politik und Gesundheitsbeauftragten will die Deutsche Nierenstiftung über die unbekannte Volkskrankheit informieren und Lösungen entwickeln.


Podiumsbesetzung

  • Edgar Franke – MdB – Vorsitzender des Gesundheitauschusses des Deutschen Bundestags
  • Brigitte Zypries – Parlamentarische Staatssekretärin beim BmWE
  • Ulrike Elsner – Vorsitzende des vdek
  • Dr. Gertrud Prinzing – Vorständin Bosch BKK
  • Prof. Dr. med. Jürgen Floege – Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) e.V.
  • Prof. Dr. med. Dominik Alscher – Ärztlicher Direktor Robert-Bosch-Krankenhaus

Impressionen

Ein Spendenaufruf von Altruja